Buchtipp Roman: Die Yogini von Ulli Olvedi / Arkana Verlag

Heute möchte ich euch erneut ein besonderes Buch vorstellen. Der Roman „Die Yogini“, geschrieben von Ulli Olvedi, erschienen im Arkana Verlag ist nicht nur sehr umfangreich hinsichtlich der Seitenanzahl (576 Seiten), sondern auch inhaltlich…

Diesmal stelle ich euch einen Roman vor dessen Schauplatz Tibet Anfang des 18.Jahrhunderts darstellt. Ein Roman, der mit seinem Inhalt berührt, zum Nachdenken anregt, mitfiebern lässt und folglich für zahlreiche schöne Lesestunden sorgt.

Die Geschichte dreht sich um Lenjam und ihre Familie, die in Ost-Tibet lebt. Zur damaligen Zeit gehörte nicht nur der Buddhismus, sondern auch der Glaube an Geister, Dämonen und Götter. Ein Umstand, der übrigens selbst heute noch zum Tragen kommt. Lenjam und ihre Schwester Nyima wachsen im Kreise ihrer Großfamilie auf, die sich durch Hirachien auszeichnet, jedoch auch viel Liebe und Zuneigung beinhaltet. Nyima, die von den Göttern bevorzugte und Lenjam, die in ihrem Schatten lebt, erleben eine Vielzahl an Geschehen, die nicht nur Schönes in sich bergen.

Reisen durch das Land, das immer mehr in Aufruhr gerät. Mongolenüberfälle. Der Tod der Mutter und im Buchverlauf auch des Vaters…besonders Lenjam leidet unter all dem Erlebtem. Auch ihrem persönlichen Erleben, denn sie ist auf der Suche. Der Suche nach Leidenschaft und das Tiefste ihres Inneren. Kämpfe, Intrigen, Hoffnungen, Enttäuschungen begleiten die Protagonistin auf ihrem alltäglichen Weg. Dieser wiederum ist gläubig und abergläubig, mit Lernen durchzogen, Mantras sprechend und die Götter rufend…

Ihr größter Wunsch ist es eine Yogini zu werden. Angetrieben durch diesen Wunsch den tantrischen Weg gehen zu können trifft sie auf Meister und Meisterinnen. Und obwohl Tibet patriarchalisch geprägt ist, was bedeutet, dass Mädchen und Frauen nicht gleichrangig sind, gibt Lenjam nicht die Suche auf. Hierbei lernt sie das Geheimnis von Männlich und Weiblich als Einheit kennen und erfährt was es bedeutet eine spirituelle Partnerschaft zu führen. Glück und Unglück liegen im Roman so nahe, dass man es als Leser schon fast körperlich spüren kann…

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Mein Fazit:

Der Roman „Die Yogini“ enthält eine Vielfalt an Spirituellem. Gepaart mit Kämpfen und Leidenschaften, gesellschaftlichen Unterschieden, dem Glaube an Götter, Geister und Dämonen hat es die Autorin Ulli Olvedi, ihres Zeichens unter anderem Qigong-Lehrerin, geschafft ein packendes Werk zu erschaffen. Zugegeben, das Buch lässt sich nicht mal so zwischendurch lesen, zumal es viele Wörter oder Begriffe darin gibt, die Ottonormal nicht kennt und eventuell sogar über die Bedeutung forschen muss, um verstehen zu können. Aber es interessant und spannungsgeladen geschrieben. Unterhaltsam und lehrreich zugleich, um es auf den Punkt zu bringen. Solltet ihr also selbst einen Hang zum Spirituellen, zum Buddhismus oder eine Liebe zu Tibet in euch bergen-dann solltet ihr diesen Roman unbedingt gelesen haben.

Der Roman „Die Yogini“, geschrieben von Ulli Olvedi, umfasst 576 Seiten, ist im Arkana Verlag erschienen, kostet 22,99€ und ist im Buchhandel ebenso erhältlich wie auch direkt unter folgendem Link: Die Yogini: Roman

 

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