Rezension: Ein Mann ist keine Altersvorsorge

Früher waren die Rollen zwischen Mann und Frau klar verteilt: er ging zum Arbeiten, sie kümmerte sich um die Kinder, den Haushalt und hielt ihm den Rücken frei. Scheidungen gab es nur wenige und so wurden die meisten Paare gemeinsam alt und lebten zusammen von der Rente des Mannes. Auch heute noch…

…gibt es vielfach diese Rollenverteilung und damit einhergehend die „Altersvorsorge“ der Frau durch den Mann. Allerdings zeigen die Autorinnen Helma Sick und Renate Schmidt in ihrem Buch „Ein Mann ist keine Altersvorsorge“ auf, weshalb sich Frau lieber um ihre eigenen finanzielle Unabhängigkeit kümmern sollte.

Allgemeine Bilder 267

Zahlreiche Frauen stehen heutzutage finanziell auf eigenen Beinen, hier im Besonderen durch die eigene Berufstätigkeit. Und doch gibt es eine Vielzahl an Frauen, die in einem Mann immer noch den Ernährer und somit ihren Versorger sehen. Sie verlassen sich darauf, dass immer alles ungestört so weiter geht und sie bis zum Ende ihrer Tage ihr finanzielles Ruhekissen durch den Mann haben. Die Realität hingegen sieht oftmals leider dagegen sehr düster aus: Trennungen oder eine drohende Altersarmut – Frauen stehen hier oftmals vor dem finanziellen Desaster.

Im Buch „Ein Mann ist keine Altersvorsorge“, geschrieben von Renate Schmidt und Helma Sick, geht es unter anderem darum, die Notwendigkeit einer finanziellen Unabhängigkeit als Frau zu erkennen und entsprechend zu handeln. Zudem zeigen sie auf, dass hier die Verantwortung jedoch nicht nur bei den Frauen selbst liegt, sondern auch Handlungen aus der Politik sowie der Wirtschaft notwendig werden lassen.

Werfen wir einen kurzen Blick in Teile des Inhaltsverzeichnisses, finden wir unter anderem folgende Themen:

  • Verliebt, verlobt, versorgt?
  • Die Kosten einer Hausfrauenehe
  • Liebe und Macht
  • Wie passt ein Vertrag zur Liebe?
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Veränderungen beginnen im Kopf
  • Geld macht nicht glücklich, aber keines manchmal unglücklich
  • Kinder machen (vielleicht) glücklich
  • Warum wollen Männer seltener Kinder als Frauen?
  • Mit Steuern steuern
  • Gute Vorbilder: Schweden und Frankreich
  • Der traditionelle Weg in die Altersarmut
  • Scheiden tut weh
  • Lieber unromantisch als arm
  • Vorurteile – in Deutschland nicht auszurotten
  • Mythos Rabenmutter

Zusätzlich finden sich in diesem Ratgeber für Frauen Interviews und Beispiele, die Mut machen.

Die Autorinnen Helma Sick sowie Renate Schmidt wissen wovon sie sprechen, nicht zuletzt auch deshalb, weil sie entweder im Finanzbereich selbstständig sind oder als Politikerin hautnah am Geschehen waren.

Mein Fazit zum Buch „Ein Mann ist keine Altersvorsorge“:

Anfangs dachte ich, dass das Buch eine trockene Leseangelegenheit sein könnte, allerdings konnte ich schon nach einigen Seiten meine vorgefasste Meinung revidieren. Das Thema selbst finde ich äußerst interessant und vor allem ist es ständig aktuell. Ich selbst sehe in einem Mann keine Altersvorsorge, aber ich kenne genügend Frauen, die sich in ihrer finanziellen Scheinwelt befinden und nicht an ein Später denken. Falls der Mann stirbt oder sie sich trennen, zum Beispiel. Der Inhalt des Buches ist stark und ich bin der Meinung, dass so mancher Frau beim Lesen dieses Ratgebers gänzlich neu die Augen geöffnet werden. Somit kann ich das Buch empfehlen und befinde es folglich als sehr lesenswert.

„Ein Mann ist keine Altersvorsorge“, geschrieben von Helma Sick und Renate Schmidt, ist im Kösel Verlag erschienen, umfasst 223 Seiten, kostet 16,99€ und ist im Handel sowie direkt hier unter folgendem Link erhältlich: Ein Mann ist keine Altersvorsorge: Warum finanzielle Unabhängigkeit für Frauen so wichtig ist

 

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