Rezension: Das bisschen Sünde von Anke Greifeneder Blanvalet Verlag

Ein weiterer Roman wurde von mir gelesen. Diesmal in der Vorstellung: Das bisschen Sünde von Anke Greifeneder aus dem blanvalet Verlag. Begleitet mich auf den Spuren von Annie, ihrer durchgeknallten Mutter Irene, ihrer Kollegin Shakira und dem Mann, der sie seit der Schulzeit immer wieder in ein Gefühlschaos stürzt…

Allgemeine Bilder 266

Annie ist 30, Apothekerin von Beruf, mit der Ambition die alte Apotheke von ihrem bald in Rente gehenden Chef zu übernehmen und Single. Und mit einer Mutter gesegnet, die mit knapp an die 50 alles, nur nicht normal ist. Einschließlich peinlichen Auftritten ihrerseits und plötzlich auftretenden Aktivitäten bei Facebook, die Annie nicht nur auf die Palme bringen, sondern sie fast schon vor Scham in den Boden versinken lassen.

Zu allem Unglück ist sie immer noch Single und auf der Suche nach Mr. Right, den sie auf Dating-Portalen zu finden hofft. Doch irgendwie ist der richtige Mann nie dabei, dafür aber sehr schräge Vögel: Bertram, seines Zeichens Muttersöhnchen und Geizhals, der ihr beim ersten Date von einer eitrigen OP am Allerwertesten erzählt. Oskar, den sie eigentlich total gut fand, der aber noch in der Nacht nach dem Date den Kontakt auf dem Portal zu ihr ebenso löschte als auch die Funktion Blockieren einsetzte…

Auch die Versuche ihrer Mutter sie mit irgend einem netten Mann zu verkuppeln scheitern, was ihre Mama aber nicht davon abhält es weiterhin zu versuchen. Sogar mit einem geposteten Bikini-Foto ihrer Tochter auf Facebook und dem Hinweis, dass diese noch Single sei. Ja, und dann trifft Annie zu allem Überfluss auch noch unverhofft auf Max, der zwischenzeitlich Tierarzt geworden und ihr geliebter Alptraum seit der Schulzeit ist. Und da beginnt das Chaos erst so richtig in Annies Leben, woran nicht nur Max Schuld ist, sondern auch ihre schöne neue Kollegin Loretta…

Mein Fazit zum Buch:

Die Autorin Anke Greifeneder hat als Schauplatz der Handlungen die Stadt Freiburg im Breisgau gewählt, was wohl nahe lag, da sie aus dem Schwarzwald stammt. Mit ihrem Roman „Das bisschen Sünde“ hat sie witzige Charaktere geschaffen, die herrlich humorig durch den Alltag, die Liebe und so manches Chaos stolpern. Der flüssige Schreibstil, gepaart mit einem ständig präsenten „lachenden Auge“, lässt den Roman zu einem kurzweiligen Lesevergnügen werden und bringt einen immer wieder zum Schmunzeln. Schuld daran ist das bildhafte Schreiben von Anke Greifeneder, so dass man sich als Leser wirklich jedes Detail vorstellen kann. Empfehlenswert für alle, die gerne für zwischendurch zu einer leichten, lustig geschriebenen Lektüre greifen wollen, welche eine Story erzählt, die sogar von einer besten Freundin oder der Nachbarin nebenan stammen könnte.

Der Roman „Das bisschen Sünde“ von Anke Greifeneder umfasst 319 Seiten, ist 2015 im blanvalet Verlag erschienen, kostet 9,99€ und ist im Handel oder direkt unter folgendem Link erhältlich: Das bisschen Sünde: Roman

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2 Gedanken zu “Rezension: Das bisschen Sünde von Anke Greifeneder Blanvalet Verlag

  1. Weil du es als lesenswert beschreibst, wuerde ich es in Erwaegung ziehen, aber sonst von der Story Line scheint es nicht sonderlich neu…*NachmittagskaffeerueberschiebmitDonut*

    1. Hallo Ann…nein, neu ist die Story nicht. Mir persönlich hat das andere Buch mit Coco sooo viel besser gefallen, aber bekanntlich alles Geschmackssache *dankefürNachmittagskaffeeundSnack* :-))

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