Auf japanisch abnehmen: die Kushi-Diät, sinnvoll oder besser nicht?

Es ist mal wieder Zeit sich dem Thema Ernährung, Gesundheit, Abnehmen und Diäten zu widmen. Der Markt ist ja überschwemmt von tollen Ratgebern, die uns suggerieren „mach diese Diät und du verlierst in 4 Wochen 20 Kilo“. Ja, nee, ist klar. Und selbst wenn es funktionieren würde, wäre hier von einem gesunden Abnehmen wohl kaum die Rede. Die Kushi-Diät lässt zwar solche unsinnigen Versprechungen nicht verlauten, aber wer diese nicht kennt und ausprobieren will, sollte einiges darüber wissen…

Gehört ihr zu den Leidgeplagten, die schon ihr halbes Leben versuchen die überflüssigen und störenden Pfunde auf Hüfte, Bauch, Beine, Po oder Arme loszuwerden? Und habt ihr auch schon gefühlte Tausende Diäten ausprobiert? Mitunter auch nur mit dem Erfolg danach mehr zu wiegen als davor? Dann könnte dieser Beitrag vielleicht interessant sein und euch ein Stückweit schlauer machen.

Die Kushi Diät – nur eine Diät oder viel mehr?

Die Kushi Diät hat ihren Namen von ihrem Entwickler Michio Kushi erhalten, der sich an der 100-Jährigen Entwicklung der Makrobiotik orientiert hat und ein bestimmtes Konzept, basierend auf alten Traditionen, als Ernährungsform unter die Menschheit bringt.

Grundsätzlich ist der Name Kushi-Diät total verwirrend, denn im eigentlichen Sinne handelt es sich gar nicht um eine Diät, sondern eine ganz gezielte Ernährungsform. Diese wird in erlaubte und unerlaubte Lebensmittel unterteilt und favoriesiert unter anderem überwiegend Vollkornprodukte. Werfen wir einen kurzen Blick auf die Nahrungsmittel, dann sehen wir bei den

erlaubten Lebensmittel

  • Vollkornprodukte
  • Getreide
  • fettarmer Fisch
  • Soja
  • Obst
  • Hülsenfrüchte

nicht erlaubte Lebensmittel

  • Gemüse
  • Fleisch
  • Milch und Milchprodukte
  • Zucker

Gut, wer sich vegan ernährt, der wird kaum Probleme mit dem Verzicht auf herkömmliche Milch und deren Produkte haben, auch nicht im Sinne von Fleisch. Allerdings gehen wir von einer gemischten Ernährung aus, die immer noch die meisten von uns praktizieren, und da kann die scheinbare Diät den berühmten Schuss nach hinten auslösen. Übrigens auch für Vegetarier oder Veganer. Der Grund: wer sich dauerhaft mit der Kushi-Diät ernährt, wird über kurz oder lang eine Mangelernährung aufweisen, da streng genommen Gemüse vom Speiseplan gestrichen ist. Dieses allerdings beinhaltet wichtige Nährstoffe, wie etwa Eisen, Kalzium, Magnesium, Selen, was gerade bei einem Fleischverzicht jedoch zu schwerwiegenden Folgen für die Gesundheit führen kann.

Also wenn ihr mich fragt, dann kann ich die Kushi-Diät allenfalls mal für ein Wochenende empfehlen, ansonsten ist es besser die Finger davon wegzulassen, im Besonderen auch dann, wenn ihr mit eurer Familie gemeinsam abnehmen wollt, schwanger oder schon älter seid. Zudem halten die wenigsten Menschen solch eine einseitige Ernährungsform dauerhaft aus, und der JoJo-Effekt wird euch seelisch viel weiter nach unten drücken als das diese „Diät“ euch Vorteile bringen würde.

 

18 Gedanken zu “Auf japanisch abnehmen: die Kushi-Diät, sinnvoll oder besser nicht?

    1. *Kopf schüttel* viel zu einseitig und es macht ja keinen Sinn auf natürliche Lebensmittel zu verzichten, dafür aber Kiloweise Nahrungsergänzungsmittel in sich zu stopfen *magsteinGlasSekt?*

      1. irgendwie mag ich Sprudelwasser, aber nicht wenn es im Alkohol sprudelt 😉

      2. Och, einfach so, habe mir nur gerade dein Gesicht vorgestellt wie es wohl aussieht, wenn du Alkohol mit Blubberblasen trinkst :-)))

      3. stimmt….Nahrungsergänzungsmittel sind eh der größte Blödsinn, ausser man ist schwer krank und kann sich nicht mehr ernähren….

  1. liebe Viola, ich werde ab morgen oder übermorgen meinen Blog privat stellen, ich konnte aber keine emailadresse finden, um Dir eine Einladung zu schicken, Entweder sende sie an kinderunlimited@gmail.com oder „klopfe an“, dann lasse ich Dich rein…

      1. ich habe zu viele Follower, ich kann dem nicht mehr folgen, wenn ich nicht jeden Tag lese, kann ich aber nicht und das stresst mich…und ich mag nicht so ein „gefällt mir“ Klicker zu werden……ich möchte einfach kurz stoppen…..das ist der Hauptgrund!

      2. na klar……nix zu danken, vielleicht werde ich auch irgendwann wieder öffentlich, aber mir geht es nicht um viele Follower…es sind jetzt 200 und mehr sollen es nicht werden! vielleicht springen auch viele ab oder kommen nicht mit, das ist immer so eine Sache mit Einladungen ;-)))

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