Rezension: Roman „Wenn`s brennt“ von Stephan Reich

In der letzten Zeit lagen vermehrt Bücher zu psychologischen oder ernährungstechnischen Themen bei mir für Rezensionen auf dem Tisch. Nun jedoch, zur Abwechslung, möchte ich euch einen Roman von Stephan Reich vorstellen, der den Titel „Wenn`s brennt“ trägt und eine ganz besondere Story beinhaltet…

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Auf der Rückseite des Buches begrüßt uns Leser folgender Text:

Zwei Freunde und ein letzter gemeinsamer Sommer, nach dem es nie wieder so sein wird wie zuvor. Ein Roman zum Lachen, zum Weinen – und Eltern von 16-Jährigen können beruhigt erkennen: es könnte alles so viel schlimmer sein.

Und was erwartet euch Leseratten nun in diesem Roman, geschrieben von Stephan Reich, erschienen ganz aktuell in der 1. Auflage 2016? Zunächst ein paar Worte zum Schriftsteller selbst. Stephan Reich lebt in Berlin, wurde 1984 geboren, studierte Germanistik, Anglistik und Soziologie und arbeitet als Redakteur bei 11FREUNDE. „Wenn`s brennt“ ist sein erster Roman, nachdem er sein Lyrik-Debüt mit „Everest“ im Jahr 2014 erleben konnte.

„Wenn`s brennt“ handelt in erster Linie von Liebe, der Jugend und von einer ganz besonderen Freundschaft. Diese Freundschaft bezieht sich auf die beiden Teenager Finn und Erik, die die besten Freunde sind und nun, nicht mehr Kind, noch nicht Erwachsener, feststellen müssen, dass die Umstände dazu führen können, dass sich Wege im Leben trennen.

Es sind Ferien und danach wird nichts mehr so sein wie es bisher war. Während Erik bei seinem Vater im Postamt eine Lehre beginnt, muss Finn nach Hamburg ziehen und dort eine neue Schule besuchen. Anlass genug für die beiden Freunde das Leben nochmal gemeinsam richtig krachen zu lassen. Partys, Saufgelage und Straftaten, die nichts mehr mit kindlichen Jugenstreichen zutun haben begleiten die Jungs. Angst vor der Zukunft wird während dieser wilden Zeit zu einem unendlichen Gefühl der Freiheit. Bis, ja, bis irgendwann Erik und Finn vom Ende der gemeinsamen Zeit sprechen, wobei nicht klar ist, ob sie beide das Gleiche denken und meinen.

Mein Fazit zum Roman „Wenn`s brennt“:

Schnelle Dialoge, gepaart mit viel Witz begleiten diesen Debüt-Roman von Stephan Reich, der einen lockeren und den Leser „im Schach haltenden“ Schreibstil sein Eigen nennen kann. Der Roman liest sich wirklich gut, aber, ohne zu erzählen, was genau geschieht: das Ende ist irgendwie aufwühlend, ja, fast schon bedrückend. Was erleben Erik und Finn, dass der Roman so enden kann oder muss? Hier lasse ich euch im Unklaren, damit ihr, falls ihr euch den Roman kaufen wollt, selbst die Antwort durch das Lesen geben könnt.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen und für einige Stunden viel Spaß bereitet, allerdings nicht ohne einem Nachdenken über Jugendliche, Freundschaften und das Leben ansich. Und das gewiss nicht nur, weil ich selbst Mutter bin. Sehr empfehlenswert der Roman.

Der Roman „Wenn`s brennt“ von Stephan Reich ist im DVA Verlag erschienen, umfasst 236 Seiten, kostet 14,99€ und ist im Buchhandel ebenso erhältlich wie direkt hier unter folgendem Link Wenn’s brennt: Roman .

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