Dehydrierung: warum zu wenig Wasser trinken schadet

Wir Menschen bestehen aus rund 70% Wasser. Das wiederum ist bekanntermaßen für alle Funktionen unseres Körpers notwendig. Und doch wissen viele Menschen immer noch nicht, was geschehen kann, wenn wir zu wenig trinken. Im Besonderen auch in speziellen Situationen, bei starkem Übergewicht oder körperlichen Symptomen, wie etwa Erbrechen, Schwitzen oder Fieber. Eine Dehydrierung sollte also vermieden werden. Aber warum genau und wie vermeidet man diese?

Die wenigsten Menschen beschäftigen sich etwas näher mit dem Thema Wasser oder Flüssigkeiten trinken und Gesundheit. Dabei ist es äußerst wichtig den körpereigenen Wasserhaushalt auf einem gesunden Level zu halten. Doch wie dehydriert der Mensch, also trocknet bei einem zu wenig an Flüssigkeit aus?

Gründe für eine Dehydration (Austrocknung) und wer auf eine höhere Flüssigkeitszufuhr ganz besonders achten sollte:

  • Eine Fehlernährung. Diese basiert zum Beispiel hauptsächlich auf (stark) industriell verarbeitete Lebensmittel, ein Zuviel an Salz, Koffein, Zucker, Chemikalien und Alkohol.
  • Unter anderem werden über die Nahrung und Getränke Giftstoffe aufgenommen. Diese lagern sich wiederum im Organismus ab, so etwa in den Nieren. Um diese fit zu halten, heißt es regelmäßig Flüssigkeit zu sich nehmen. Gleiches gilt für alle, die sehr häufig Alkohol trinken oder Drogen konsumieren.
  • Stress. Wer unter ständigem Stress steht hat einen deutlich erhöhten Wasserbedarf und sollte deshalb ebenfalls den Wasserkonsum steigern.
  • Kinder benötigen ebenso wie Jugendliche mehr Flüssigkeit. Der Grund liegt in der permanenten Wachstumsphase, da ein Körper, je größer er wird oder ist, mehr Wasser benötigt, um alle Funktionen reibungslos aufrecht erhalten zu können.
  • Fettleibigkeit. Je dicker ein Mensch ist, desto höher der Wasserbedarf. Schlankere Menschen benötigen hier den Forschungen nach durchaus weniger.
  • Die Einnahme von Medikamenten erfordert ebenfalls mehr Flüssigkeit, um die Rückstände wieder aus dem Körper spülen und die Körperfunktionen stabil halten zu können.
  • Die Verdauung braucht Wasser. Ohne Flüssigkeit würde im übertragenen Sinne der Darm austrocknen, wobei eine Verstopfung in solch einem Fall noch das geringste Übel wäre.
  • Sportler, Schwangere und alte Menschen vergessen leider sehr häufig regelmäßig an das Trinken zu denken, was wiederum ebenso häufig zu einer Austrocknung führt, die durchaus riskante Züge annehmen kann.
  • Erkrankungen, oder Symptome, wie etwa Erbrechen, Durchfall, Fieber oder chronische Krankheiten führen ebenfalls sehr schnell zu einer Dehydrierung, wenn das ausreichende Trinken missachtet wird.
  • Zu guter Letzt: Hautverbrennungen oder Sonnenbrände bedürfen ein deutliches Mehr an Flüssigkeitsaufnahme, da der Körper das vorhandene Körperwasser als Gegenmaßnahme einsetzt. Wird dieses nicht „aufgefüllt“, ist eine Dehydration nicht sehr weit.

Wie stellt man überhaupt eine Dehydrierung / Austrockung fest?

Eine leichte Austrockung zeigt sich in der Regel mit Kopfschmerzen, Antriebslosigkeit, Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Verwirrtheit, Verstopfung, Konzentrationsschwierigkeiten, einen trocknen Mundraum, Trägheit oder zum Beispiel auch durch trockene Lippen.

Die schwere, und mitunter lebensbedrohliche, Austrocknung hingegen zeigt sich mit einer anhaltenden Verstopfung, Harnwegsinfekte, Krampfanfälle, Hirnschwellung, Hitzekollaps, Volumenmangelschock (ein reduzierter Blutrückstrom zum Herzen, infolge von Blutarmut), Nierensteine…ein höheres Risiko für bestimmte Krebserkrankungen, Koma und im schlimmsten Fall den Tod.

Hinweise: sehr dunkler, schlecht riechender Urin, Halluzinationen, ein allgemeines Schmerzempfinden, Kopfschmerzen sind akute Warnzeichen, dass dem Körper Flüssigkeit fehlt!

Wenn man das Gefühl hat durstig zu sein, dann ist es eigentlich schon Alarm Stufe Rot, denn der Körper hat bis zu diesem Zeitpunkt schon ziemlich viel Wasser verloren oder verbraucht. Um diesem „Signal“ vorzubeugen heißt es also regelmäßig daran zu denken genügend zu trinken. Die Menge sollte 2 Liter am Tag nicht unterschreiten und je nach persönlicher Situation (Stress, Schwangerschaft, Alter…) oder Gesundheitszustand kann diese Menge sogar bis zu 3 oder 4 Liter am Tag betragen. Übrigens: wer gesunde Nieren hat, kann kaum zuviel trinken bzw. seinem Körper schaden.

Diese Getränke füllen die körpereigenen Depots gesund und lecker auf:

  • Leitungswasser
  • Stilles Wasser
  • Tee nach Belieben (möglichst ohne Zucker)
  • Apfelsaftschorle
  • Säfte mit viel Wasser vermischt

Zusätzlich gut für die Flüssigkeitsversorgung und die wichtige Aufnahme von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen sind Smoothies mit Früchten und Gemüse. Für Kaffeetrinker: der neueste Stand der Wissenschaft sieht in einem Konsum von bis zu vier Tassen am Tag keine schädigende Wirkung.

Hinsichtlich dem Thema Gewichtsreduzierung: sehr häufig entfallen auf dem vorhandenen Körpergewicht einige Kilos auf eingelagertes Gewebewasser. Viel trinken ist auch hier das A und O, um sein Wunschgewicht zu erzielen! Brennnesseltee, zum Beispiel, ist sehr gut zum Ausschwemmen von Giftstoffen und unnötiges Gewebewasser, das übrigens auch eine Cellulite negativ beeinflusst oder für schmerzende, schwere Beine sorgt.

Somit: am besten morgens schon eine Kanne Tee für den Tag kochen, stets eine Wasserflasche in greifbarer Nähe stellen, immer wieder ein Glas Wasser, Schorle oder Tee trinken und zur Not den Wecker vom Handy als Trink-Erinnung nützen.

 

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