Achtsam und bewusst: Partnerschaft neu betrachtet

Wer in einer Partnerschaft lebt weiß, dass sie mitunter nicht immer einfach ist. Einer der größten Knackpunkte, wenn einer der Partner innerlich die Beziehung langsam, aber sicher aufkündigt, ist der Vorwurf „Du bist nie für mich da!“. Stimmt das tatsächlich so? Ein „365-Tage-Danke-Dass-es-dich-gibt-Buch“ ist eine neue Möglichkeit, diesen Vorwurf zu hinterfragen. Ein Ratschlag von C. Bischoff, der viel Achtsamkeit und Bewusstsein beinhaltet, sowie die eigene Wahrnehmung auf einen realen Boden stellen kann.

Gestern habe ich euch das Buch „Selbstvertrauen – die Kunst dein Ding zu machen“ von Christian Bischoff vorgestellt. In diesem Buch gibt es das Kapitel „Nie bist du für mich da!“. Hierbei geht es um Beziehungen und die Partnerschaft zu Mann oder Frau im Besonderen. Der Autor geht bei diesem Thema darauf ein wie schnell heutzutage eine Beziehung aufgegeben wird, was es mit der weiblichen und männlichen Energie auf sich hat und warum mit der Zeit nicht nur die Erotik auf der Strecke bleibt. Und wie sehr es sich lohnt, auch oder trotz Beziehungsproblemen, die Partnerschaft nicht gleich zu beenden, wenn es schwierig wird.

Einer der Gründe für das innere Kündigen kann der Vorwurf sein „Nie bist du für mich da!“, verbunden mit dem Gefühl dem Partner stets mehr zu geben als man von ihm zurück bekommt. Kennt ihr dieses Gefühl, diese Gedanken?

Manchmal, an schlechten Tagen, verfolgt mich dieser Gedanke ebenfalls und löst dann eine Kaskade von negativen Gefühlen aus. Bis mir wieder bewusst wird, dass nicht mein Partner dafür verantwortlich ist (zumindest zumeist nicht), sondern lediglich ich, meine Gedanken und Gefühle. Letztere wollen dann eigentlich nur betüddelt werden, Aufmerksamkeit bekommen. Aber wie wir Frauen oft sind: statt diese auszusprechen erwarten wir das unser Partner Gedankenlesen kann. Und sind dann enttäuscht, wenn von diesem „nichts kommt“. Kommt man wieder auf ein normales Gefühlslevel zurück, stellt man fest: wie unfair wir doch oftmals selber sind. Miteinander reden ist eben doch noch das A und O einer schönen, stimmigen Beziehung. Wie oft wartet ihr auf das Gedankenlesen eures Partners?

Wie können wir feststellen, ob unser Partner tatsächlich nie für uns da ist, uns nichts zurück gibt? Indem wir unsere Wahrnehmung überprüfen und uns in Achtsamkeit und Bewusstsein üben. Christian Bischoff hat hierfür eine wunderschöne Idee, die ich euch, welche das Buch nicht kennen oder kaufen wollen, nicht vorenthalten möchte: das „365-Tage-Danke-dass-es-dich-gibt-Buch“.

Kaufe dir ein schönes Buch, z.B. Notizbuch, mit leeren Seiten. Achte darauf, dass es nicht gerade ein Billigprodukt ist. Ab dem ersten Tag, nachdem du das Buch gekauft hast, beginnst du damit jeden Abend in einem stillen Moment 5 Dinge in dieses Buch zu schreiben (am Besten mit Tag und Datum), für die du für diesen Tag deinem Partner dankbar bist. Warum bist du stolz auf ihn oder sie? Weshalb liebst du sie oder ihn? Was hat dich an diesem Tag berührt? Hat er dir etwas geschenkt (Aufmerksamkeit, Blumen, Pralinen, ein Lächeln, ungestörtes Zuhören, eine liebevolle lange Umarmung…)?

Schreibe 365 Tage in dieses Buch, lasse keinen Tag aus! Nach diesem Jahr schenke deinem Partner, deiner Partnerin dieses „Danke-Buch“. Du wirst sehen, dass die Freude darüber sehr groß sein wird. Kein materielles Geschenk kann dieses persönliche Buchgeschenk toppen, weil es einmalig ist. Und man als Schreibender bewusst dafür wird, dass man doch viel mehr vom Partner, von der Partnerin erhalten hat als man es vor dem 365-Tage-Buch-Schreiben gedacht hat. Allerdings: hat man bewusst und ehrlich dieses „Projekt Liebe“ durchgezogen und stellt fest, dass die Seiten leer bleiben, dann, ja dann ist wohl die Zeit für eine Trennung gekommen. Und jeder sollte seinen Weg alleine weitergehen, um wirklich glücklich zu werden.

Ich finde diesen Ratschlag und die Idee zum „365-Tage-Danke-dass-es-dich-gibt“-Buch wirklich gut und auch spannend. Achtsamkeit, Wahrnehmung, Bewusstsein, Liebe oder wahre Erkenntnis. So vieles können wir durch dieses persönliche Buch erfahren. Und sei es nach diesem Jahr (indem wir allerdings selbst alles für die Beziehung und den Partner geben, ohne etwas zu erwarten!!) erkennen zu müssen: ja, wir haben unser anfängliches rosa-rotes Glück nicht festigen und ausbauen können.

Wie denkt ihr über dieses Thema?

Was haltet ihr von der Idee des „365-Tage-Danke-dass-es-dich-gibt“-Buch?

 

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