Broken-Heart-Syndrom: nicht nur zu Valentin gefährlich

Wir haben es schon immer gewusst: Liebeskummer lohnt sich nicht. Aber, dass das schmerzende und gebrochene Herz auch noch gefährlich sein und ähnliche Symptome wie ein Herzinfarkt auslösen kann – sollte einem dann doch zu denken geben.

 

gehoernter-ehemann-nebenbuhler

 

„Liebeskummer lohnt sich nicht, mein Darling…“ sang einst Connie Francis. Wie recht sie doch damals schon hatte, aber auch wenn man weiß, dass sich der Kummer um die verlorene oder nicht erwiderte Liebe nicht lohnt – so leicht lässt sich der verflixte Schmerz nicht einfach abstellen.

Morgen, zu Valentin, könnte man vermutlich wieder Flüsse mit den traurigen Tränen füllen. Geschweige von dem erforderlichen massiven Wälder abholzen zum Produzieren von Papiertaschentüchern. Dabei löst Liebeskummer nicht nur ein faltiges, zerknautschtes Gesicht, schmerzende Bauchmuskeln oder Hungern aus. Nein, je nach massivem Vorhandensein kann Liebeskummer sogar das „Broken-Heart-Syndrom“ auslösen.

Dieses Syndrom, auch als Stress-Kardiomyopathie bekannt, ist eine zumeist akut einsetzende und seltene Funktionsstörung des Herzmuskels, die zwar in der Regel besonders ältere Frauen trifft, aber durchaus auch jüngere Frauen (und so manchen Mann) nicht verschont. Die Ursachen selbst sind nur vage erforscht, allerdings gehen Mediziner und Wissenschaftler davon aus, dass im Besonderen Stresshormone als Auslöser für dieses Syndrom verantwortlich zu machen sind.

Oftmals sind schwerwiegende Ereignisse dafür verantwortlich, dass es zum Syndrom kommt: der Tod eines Ehepartners, ein Unfall, die Trennung vom Partner…und somit auch der Liebeskummer, wie wir ihn fast alle schon einmal oder mehrmals erleben konnten. Interessant ist hierbei, dass ein Liebeskummer durchschnittlich 3-4 Wochen anhält und dann langsam abnimmt. Der Schmerz nachlässt. Die Gedanken sich wieder anderen Lebensthemen zuwenden. Und genauso lange dauert auch zumeist die Funktionsstörung innerhalb des „Broken-Heart-Syndroms“. Danach verbessert sich der körperliche Zustand und nur in großen Ausnahmefällen führt dieses Syndrom zum Tod (in 3,2% der Fälle).

Gründe genug sich nicht allzu sehr im schmerzenden Herz wegen einer verlorenen Liebe zu verlieren. Denn, auch das wissen wir aus Erfahrung, der nächste Mr Right oder die nächste Mrs Right wartet bereits auf einen. Und bei über 7 Milliarden Menschen ist die Wahrscheinlichkeit dafür sogar recht hoch.

 

Fotoquelle: süddeutsche.de

Weiterführende Infos: stress-kardiomyopathie bei wikipedia, fokus etc.

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