Ein neuer Zwischenstand Ernährungsumstellung Weizen-Glutenlos leben und abnehmen

Ich grüße euch zum Vorabend.

Nun sind inzwischen knapp vier Wochen seit meiner Ernährungsumstellung vorüber und somit Zeit euch einen neuen Zwischenstand hinsichtlich meiner Erfahrungen zum Thema Weizenfrei und Glutenfrei leben und abnehmen zu geben.

Was hat sich seit dem Beginn der Ernährungsumstellung alles verändert?

Ein wichtiger Punkt: Meine Familie zieht bei vielem mit, nimmt auf mich und mein „Nein, das esse ich nicht mehr“ sehr viel Rücksicht, erfreut sich an meinen Koch- und Backversuchen und ob Junior, erwachsene Tochter oder Mann – alle sind sehr offen und neugierig was ich täglich aus der Küche zaubere und im Bezug auf Lebensmittel neu erfahre. Allerdings sind gerade die Kids nun nicht plötzlich glutenfrei Lebende. Da hängen sie doch noch zu sehr an so manchen gewohnten Nahrungsmittel. Das ist aber für mich absolut in Ordnung, denn schlussendlich kann und will ich niemanden mit meiner Meinung und Einstellung bekehren, geschweige zu etwas zwingen. Würde ich hinsichtlich meiner Person ja auch nicht wollen.

Bis auf sehr wenige Lebensmittel liegt mein Mann auf meiner neuen Ernährungslinie und unterstützt mich bei der Umsetzung „Leben ohne Gluten und Weizen“. Schlussendlich hat er ja auch positive Effekte davon, zumal er eine Laktoseintoleranz und auch Schwierigkeiten mit glutenhaltigen Lebensmittel und Speisen hat, obwohl keine Diagnose Zöliakie vorliegt. Er selbst befürwortet mein Vorgehen, meine Neugier auf eine andere, noch bewusstere Ernährung. Auch wenn ich inzwischen sehr kritisch geworden bin. Aber sollten wir das nicht alle in gewisser Hinsicht sein, wenn uns unsere Gesundheit und die unserer Familienangehörigen wichtig ist?!

Mit der Ernährungsumstellung hatte ich zusätzlich das Bedürfnis einige Kilo an Gewicht zu verlieren. Da ist der aktuelle Stand nach vier Wochen -3,5 Kilo, ohne Kalorienzählen oder spezielle Diät. Seit einigen Tagen ein Stillstand. Aber das ist normal (kenne ich von früher und vielen anderen Abnehmwilligen). Aufregen also unnötig, sondern konsequent weitermachen und wenn der Stoffwechsel so gar nicht will einen Schlemmertag einlegen. Nach ein paar Tagen geht es dann wieder an den körpereigenen Speck *grins*

Außer der Gewichtsabnahme ist es immer noch so, dass der Bauch sehr viel flacher ist und sogar nach dem Essen bleibt. Kein Blähbauch, keine Bauch-, Magen- oder Darmschmerzen. Eine Wohltat. So manch einer ist ja der Meinung weizen- und glutenfrei leben hat keine Auswirkungen auf den Körper und Geist, dem kann ich allerdings widersprechen. In den vier Wochen habe ich bewusst zweimal „gegen meinen Ernährungsstil“ verstossen, um zu sehen ob was passiert oder eben nicht. Einmal war es eine Scheibe normales Bauernbrot, einmal eine Müllermilch Erdbeergeschmack (letzteres war vor der Umstellung eines meiner liebsten Produkte). Die Auswirkungen waren für mich fast schon erschreckend (und schmerzhaft)! Sowohl nach dem Brotgenuss als auch nach dem Trinken des Milcherzeugnisses hatte ich einen stark aufgeblähten Bauch, Darmschmerzen und Übelkeit. Ergo: da lasse ich doch lieber die Finger weg.

Obwohl ich inzwischen schon zahlreiche alternative Brotrezepte parat habe, fehlt mir derzeit der Genuss von Brötchen. Einen Bäcker mit weizenfreien-glutenfreien Brötchen konnte ich hier noch nicht entdecken, derartige Produkte z.B. von Schär schmecken mir nicht und sind mir auch zu teuer. Nun allerdings habe ich über das Internet eine Mühle gefunden, die sich auf glutenfreie Lebensmittel spezialisiert hat. In 1-2 Tagen sollte meine Schnupperbestellung ankommen, danach werde ich euch natürlich meine Testergebnisse wissen lassen.

Was ist noch anders geworden?

Meine Haut ist immer noch weich, die Cellulite kaum mehr sichtbar. Die Haare und Nägel erscheinen mir fester und gesünder. Und der Kopf, sprich das Gehirn (ja, ich habe tatsächlich eines *lach*) fühlt sich nicht mehr so matschig an. Abgesehen von den Tagen, die so mancher schlaflosen Nacht folgen und ich entsprechend k.o. bin, bin ich fitter und aktiver geworden. Warum ich derzeit schlecht schlafe? Das weiß ich leider nicht, aber wird auch wieder vorübergehen.

Der Spaß am Entdecken neuer Lebensmittel und Rezepte ist ungebrochen. Täglich mache ich 2 Smoothies: Mandelmilch-Haferflocken-Banane-Kakao am Vormittag (für meinen Mann und mich). Dieser hält den Stoffwechsel aktiv (wir frühstücken nicht), macht satt und tut dem Kopf ebenso gut wie dem Körper. Am Abend fabriziere ich dann für alle Familienmitglieder einen fruchtigen Smoothie, unterschiedlichster Art. Und alle freuen sich darüber 🙂 Ansonsten wechsel ich beim Kochen zwischen Vegan, vegetarisch oder Speisen mit Fisch und Fleisch, allerdings steht ohne Gluten.

Mein neues Fazit:

Ich habe mich an die veränderte Ernährung gewöhnt und fühle mich deutlich besser. Somit bleibe ich dabei und werde euch natürlich in unbestimmten Abständen über die weiteren Entwicklungen unterrichten.

Wie ernährt ihr euch aktuell?

Konntet ihr auch mal gänzlich neue Erfahrungen im Bezug auf eine Ernährungsumstellung machen?

Worauf legt ihr beim Kauf von Nahrungsmitteln wert?

Ich bin auf eure Antworten gespannt 🙂

 

 

 

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