Gezüchtetes Opiat fürs Volk: Was Weizen im Gehirn macht

Ich grüße all meine Leser, kritische Köpfe, Querdenker und Liebhaber der gesunden Neuerung 🙂

Bevor ich in das heutige Thema einsteige einige Fragen an euch:

  • wenn ihr weizenhaltige Lebensmittel / Speisen gegessen habt (z.B. Mc Donalds, die Pizza und das belegte Brötchen auf die Hand, Torte oder Kuchen)…wann stellt sich bei euch ein neues „Hungergefühl“ ein?
  • wenn ihr Kekse mögt: esst ihr bewusst nur ein oder zwei Stück oder ist dann am Ende doch die ganze Packung leer?
  • wenn ich euch sage „Ab jetzt dürft ihr nichts mehr essen was Weizen oder Gluten enthält!“…welches Gefühl und welche Gedanken steigen in euch auf? Abneigung? Panik? „Geht doch gar nicht!“ oder “ die spinnt, DAS will ich sicher nicht…auch wenn ich dadurch besser aussehe, weniger Schmerzen habe, keine Wampe mehr vor mir hertrage, meine Blutwerte sich verbessern, die Haare nicht (so) ausfallen…etc…“
  • wie lange seit ihr nach dem Verzehr solcher Nahrungsmittel wirklich satt?

Wenn ihr bei diesen Fragen ein heftiges Unwohlsein oder gar eine richtige innere Abwehrhaltung verspürt könnte es daran liegen, dass ihr der Weizensucht verfallen seid!

Kurzer Exkurs zum Thema Gehirn, Weizen, Sucht und Entzug:

Ich selbst beschäftige mich seit Jahrzehnten mit den Themen Gesundheit, Medizin, Biologie, Psychologie und auch Ernährung. Folglich fällt es mir sehr leicht medizinische und biologische Erläuterungen zu verstehen, nachzuvollziehen, intensiv zu hinterfragen und selbst weiter zu einem bestimmten Thema „Forschungen“ anzustellen.

Damit allerdings auch „Laien“ die folgenden Zusammenhänge verstehen können, versuche ich in kurzer, verständlicher Form durch das nun Geschriebene einen Impuls zu geben über das Thema Weizen-Weizensucht und Entzug gründlicher nachzudenken.

In den seit einigen Jahrzehnten neuen Weizenzüchtungen (Eigenschaften z.B. resistenter, widerstandsfähiger, ertragreicher) befinden sich sogenannte Weizengliadine, die durch die Genforschung geschaffenen Samen, zu appetitanregende Opiate für den Menschen geworden sind.

Durch die medizinischen und biologischen Forschungen gewonnenen Erkenntnisse wird rasch verständlich, weshalb unter anderem durch ein Mehr an Verzehr „gesunder Vollkornprodukte“ (wie es leider die DGE empfiehlt) zu einem ständigen Hungergefühl bei den Menschen kommt. So mancher schiebt sich den ganzen Tag über immer wieder neue Nahrung in den Mund, andere wiederum brauchen alle zwei Stunden eine kleine oder größere Zwischenmahlzeit.

Die Verwunderung darüber und über den Umstand, dass selbst aktive Sportler oft mit Übergewicht zu kämpfen haben, lässt nahe legen (bereits in Studien erforscht), dass Weizen und dessen Produkte den Appetit anregen und ein bewusstes, gesundheitsförderndes Essverhalten nicht möglich wird.

Wird nun die Ernährung auf weizen- und glutenfrei umgestellt wird deutlich weniger Nahrung aufgenommen und die Gedanken beschäftigen sich nicht ständig mit den Themen Hunger-Essen-Satt oder eben nicht satt. Aber: die Gliadine gelangen genau dort im Gehirn hin, wo auch Heroin und Opium zum Suchtverhalten führen.

Gestützt werden die Zusammenhänge Weizen-Gehirn-Sucht durch Versuche, in denen Probanden das Medikament Naloxon verabreicht wurde. Dieses Medikament unterdrückt das Suchtverhalten…selbst das durch Weizen.

Interessant: Verzichten weizenabhängige Menschen auf ihre „Droge“, sprich kommt es zum Entzug, zeigen sich sogar richtige Entzugserscheinungen, die selbst bis zu psychotischen Halluzinationen reichen können. Frage: lieber die Ernährung umstellen oder doch ein Medikament wie Naloxon (wie gegen richtig harte Drogen) nehmen?

Noch kurz etwas zum Schluss dieses Beitrags: wer selbst nur eine Woche lang auf jegliche Weizenprodukte oder Produkte mit Gluten verzichtet und dann wieder Kekse, Kuchen, Brot und Co. zu sich nimmt, hat oftmals unter folgenden Beschwerden zu leiden: Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Asthma (erneute Verstärkung etc.), Durchfall, Blähungen, Verstopfungen, Schmerzen in den Gelenken oder auch Nebenhöhlenentzündung…um nur einiges zu nennen, was nach einem erneuten Weizen/Glutenverzehr ausgelöst werden kann.

Ich möchte hier mit den Informationen keine Sorgen bereiten, aber ganz klar für das Thema und den eigenen Körper bzw. körperlichen Zustand und den vielfach als gesund angepriesenen Lebensmittel sensibilisieren! Achtet einfach mal darauf wie ihr auf was reagiert und ob es euch leicht fällt die Ernährung umzustellen oder ob doch das Männchen im Ohr sagt „mach das bloss nicht!“

 

Informationsquelle unter anderem: Buch „Weizenwampe“ von Dr. med. William Davis.

Fotoquelle: Wikipedia

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