Das wird ein gesunder Tag – zwischen Faszien und Entsäuerung

Manchmal sind wir „sauer“, ohne zu wissen warum. Manchmal kann man sich vor lauter Körperspannung kaum mehr bewegen. Die Gründe könnten darin zu finden sein, dass unser Körper übersäuert ist und die Faszien unter Verspannungen und Verklebungen leiden.

Für alle, die gerade innerlich mit dem Kopf nicken möchte ich neben kurzen Informationen zu diesem Thema zusätzlich Tipps und Rezepte vorstellen, die den Säure-Basenhaushalt wieder regulieren sowie mitunter sogar leidige Schmerzen lindern können.

Beginnen möchte ich mit den Faszien, die inzwischen unter Generalverdacht stehen für eine Vielzahl an Beschwerden verantwortlich zu sein.

Faszien, ein netzartiges Bindegewebe, findet sich in unserem ganzen Körper. Ob Muskeln, Gefässe, Knochen, Bänder oder Nerven – Faszien machen es erst möglich das ein zusammenhängender Organismus entsteht. Neben der Funktion der Formgebung und Binde-Fähigkeit bildet das Fasziensystem zusätzlich eine Art des Wasserspeichers und erschwert es Fremdkörper in das menschliche System einzudringen.

Dieses Fasziengewebe kann nur durch verschiedene Umstände verhärten und verkleben, was sich dann wiederum unter anderem durch Muskelschmerzen, Knochenschmerzen, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Lymphstau, Durchblutungsstörungen, Taubheitsgefühl und viele weitere Symptome aufzeigen kann. Ursachen für derartige Verklebungen sind zum Beispiel ein stetiger Bewegungsmangel, chronischer Stress, eine falsche Ernährung oder die Einlagerung eines Zuviel an Giftstoffen (Rauchen, Ernährung, Umweltgifte).

Wenn wir „sauer“ sind zeigt sich oft, dass auch hier das Thema Ernährung, Stress und Giftstoffe als Verantwortliche dingfest gemacht werden können. Dauerhafter Stress etwa, lässt den Organismus ein Mehr der Hormone wie Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin ausschütten. Diese wiederum wirken sich unter anderem auf den gesamten Stoffwechsel, die Durchblutung, das Verdauungssystem sowie die Atmung aus. Die Folgen einer Übersäuerung können dann nicht nur eine Gereiztheit auslösen, sondern beispielsweise auch Abgeschlagenheit, Schlaflosigkeit, Müdigkeit, eine fahle Hautfarbe oder eine desolate Haarstruktur auslösen und aufzeigen. Doch außer einem anhaltenden Di-Stress (negativer Stress) abzubauen lohnt es sich ergänzend einen intensiven Blick auf die Ernährung zu werfen. Wer hier sehr häufig und auch in größeren Mengen zu säurehaltigen Speisen greift, kann durchaus damit rechnen, dass der ph-Wert im Körper aus der Balance kommt und sich u.a. die genannten Symptome bemerkbar machen.

Den Faszien Unterstützung bieten:

Damit das wichtige Bindegewebe möglichst ungestört seinen Dienst leisten kann sollte es sorglich behandelt werden. Hierzu gehört es eine moderate Sportart, wie etwa Radfahren, Schwimmen, Yoga, Pilates oder eine weitere Bewegungsform aus dem Fitnessbereich zu betreiben. Tägliche Dehnübungen sowie 2 x täglich fünf Minuten den Körper mit einer Faszien-Rollmassage unterstützen ebenfalls das Geschmeidighalten der Faszien und können dabei helfen selbst chronische Schmerzen zu lindern oder gänzlich zu eliminieren.

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Stressabbauen – und die Laune steigt:

Wir kennen das alle: jeder zerrt an einem, der Tag ist vollgepackt mit Terminen und To Do-Listen und das Gefühl keine Zeit für sich zu haben nimmt überhand. Derartige Umstände schaden für einen kurzen Zeitraum nur selten, anders verhält es sich jedoch dann, wenn der permanente Dauerstress zu einem negativen Stress mutiert. Einer der vielen Gründe weshalb es sich nicht nur für ein fittes Fasziengewebe und gute Laune lohnt Stress abzubauen. Ob man öfter Nein sagt, Arbeiten zuhause oder im Beruf deligiert, Entspannungsübungen macht oder sich täglich Zeit nimmt zu meditieren – alles verhilft dazu das der Körper und die Seele durchatmen und sich besser regenerien können.

Ernährung – der Helfer für einen gesunden, starken Körper und Geist:

Gehen wir zu McDonalds können wir sehr häufig feststellen, dass Burger und Co. schwer auf dem Magen liegen, Sodbrennen entsteht und man sich irgendwie total „platt“ fühlt. Gleiches lässt sich sehr häufig bei einem Verzehr von zuviel Fleisch, Weizenprodukte, Käse, Fisch oder Eier und Wurst feststellen. Der Körper übersäuert, was dazu führt, dass nicht nur das Immunsystem anfälliger wird oder die Gelenke mehr schmerzen. Um hier einen Ausgleich im Organismus zu schaffen, kann sich bereits eine moderate Ernährungsumstellung lohnen, so etwa mit einem festen „Ausgleichstag“ in der Woche oder als eine Art Kur über den Zeitraum mehrerer Tage. Hier geht es übrigens nicht ums Fasten, was folgendes Rezept gleich aufzeigen wird. Doch zuvor noch ein kurzes Wort zu den basischen Lebensmitteln: Gemüse, Obst, Salate, Säfte, verschiedene Kräuter, Molke, Tofu und Essig gehören zu dieser Kategorie und sollten nicht im Speiseplan fehlen.

Rezept (basisch) Quinoa-Nudeln toskanische Art

Die Zutatenliste:

250g Quinoa-Nudeln
250g Artischockenherzen, frisch oder tiefgefroren
150g frische Tomaten
1 Knoblauchzehe
1 Schalotte
3 EL frischer Basilikum
30g Pinienkerne
2 EL kalt gepresstes Olivenöl
100ml hefefreie Gemüsebrühe
1 Prise Meersalz und Pfeffer zum Abschmecken

Die Zubereitung:

Zunächst die frischen Artischocken vorbereiten und in reichlich gesalzenem Wasser, mit etwas Zitronensaft, etwa 35 bis 45 Minuten garen.
(Wie Artischocken am besten vor dem Kochen vorbereitet werden, kann man im Internet nachlesen. Wem das zu kompliziert bzw. zeitaufwendig ist, kann schock-tiefgekühlte Artischockenherzen verwenden.)

Die Pasta gemäß Packungsanleitung bissfest kochen.

In der Zwischenzeit die Artischocken-Tomaten-Sauce zubereiten:
Hierzu das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und zunächst die Pinienkerne mit dem klein geschnittenen Knoblauch und der in Ringe geschnittenen Schalotte etwa 3 Minuten andünsten.

Die Tomaten würfeln und dazu geben. Weiter dünsten.

Die Artischockenherzen (gar!) sowie den Basilikum ebenfalls hinzufügen, alles gut miteinander vermischen. Die Gemüsebrühe darüber giessen und erneut kurz dünsten.

Noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und zusammen mit den Nudeln servieren.

Rezept-Quelle: http://www.balance-ph.de/basische_rezepte_nudeln_artischocken.html

 

Grundsätzlich lohnt es sich also ein Auge auf die Ernährung, den Abbau von Stress sowie die „Pflege“ der Faszien zu haben. Gute Laune, weniger Schmerzen und die Reduzierung unterschiedlicher belastender Symptome haben dann die Oberhand. Was bekanntlich nicht das Schlechteste ist.

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