Im Test: Bei Lactose-Intoleranz Lactrase 12000

Heute möchte ich euch in der Verbindung mit dem Thema Lactose-Intoleranz unsere Ergebnisse im Langzeit Produktest mitteilen.

Mein Mann leidet schon seit Jahrzehnten unter Verdauungsbeschwerden, deren eine Ursache jedoch erst vor einigen Jahren entdeckt wurde. Nach einem Check-up wurde bei ihm eine Lactose-Intoleranz festgestellt, was ihm so manche Klarheit darüber brachte, weshalb er nach dem Genuss bestimmter Speisen zum Teil Höllenqualen erleiden musste.

Als wir uns kennenlernten ernährte er sich, nun ich sag mal, recht eintönig. Verständlicherweise, wenn man bedenkt in wie vielen Lebensmitteln Milchzucker „versteckt“ ist, geschweige in wie vielen Speisen Milch, Butter und Co. zum Einsatz gelangen. Um ihm helfen zu können, und somit auch seinen Speiseplan gesund und ausgewogen aufzupeppen, habe ich mich erst einmal ausgiebig mit dem Thema Lactose-Intoleranz beschäftigt.

Bei einer Milchunverträglichkeit, wie die Laktoseintoleranz auch genannt wird, fehlt dem Körper das Verdauungsenzym Laktase. Menschen, denen dieses Enzym fehlt (rund 75% der Weltbevölkerung) müssen der Tatsache ins Auge sehen, dass die Verdauung deutlich gestört wird. So wird der Milchzucker nicht aufgespalten, sondern gelangt ungehindert in den Dickdarm. Dort befinden sich natürlich vorhandene Darmbakterien. Bei Menschen ohne Laktoseintoleranz stellt das keinerlei Problem dar, allerdings verursachen diese Darmbakterien in der Verbindung mit dem ungespaltenen Milchzucker einen Gärungsprozess im Verdauungstrakt.

Als Symptome einer Laktoseintoleranz zeigen sich dann Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung, Durchfall, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, depressive Verstimmungen, Nervosität, Kopfschmerzen, Schweißausbrüche, Erbrechen, Akne oder auch Gliederschmerzen. Um nur einige zu nennen.

Als Ursachen einer Laktoseintoleranz können ein angeborener Laktasemangel ebenso in Frage kommen wie zum Beispiel bestimmte Erkrankungen, chronischer Alkoholmissbrauch, Mangelernährung oder eine Chemotherapie/Strahlentherapie.

Generell heilbar ist die Laktose-Intoleranz nicht, aber sie lässt sich deutlich eingrenzen und somit die Lebensqualität des Betroffenen verbessern. Ein wichtiger Aspekt ist hierbei die Ernährung. Mittlerweile gibt es zahlreiche Alternativen von Milchprodukten, die nicht tierischen Ursprungs sind. Ob Soja-Produkte oder spezielle Laktasefreie Lebensmittel – die Auswahl nimmt immer mehr zu.

Meinem Mann hat allerdings, neben einer anderen Ernährungsweise, das Produkt Lactrase 12000 bereits viele gute Dienste geleistet. Diese Präparat gibt es rezeptfrei in der Apotheke zu kaufen. Dieses Präparat übernimmt hierbei die Funktion der Laktase, die bei gesunden Menschen auf natürlich Art und Weise enthalten ist. 1-2 der Kapseln vor dem Genuss von lactosehaltigen Speisen und Getränke reduziert bei meinem Mann die Beschwerden deutlich, so dass er keine Angst mehr haben muss nach dem Essen die üblen Symptome der Laktoseintoleranz erleiden zu müssen.

Produkttests 002

Klar ist aber auch, dass er nun nicht wahllos zu normalen Milchprodukten etc. greifen kann, aber da haben wir ebenfalls eine Lösung gefunden. Inzwischen hat sich der Markt auf das Leid der Betroffenen eingestellt und so gibt es eine stetig wachsende Anzahl von laktosefreier Nahrungsmittel. Ob Milch, Joghurt, Pudding, Brot…hier wird jeder fünfig, um trotz Laktose-Intoleranz nicht auf den Genuss  verzichten zu müssen. Außerdem weiß ich mittlerweile wie ich kochen und backen kann, ohne dass zu viele Beschwerden auftreten.

Wie erwähnt bekommt man das Präparat Lactrase 12000 rezeptfrei in der Apotheke. Kostenpunkt: ca. 22€ pro Packung (150 Kapseln).

Hinweis: solltet ihr unter den genannten Beschwerden leiden, dann lasst euch erst einmal von eurem Arzt untersuchen. Zudem klären euch die Apotheker genau über das Präparat auf, so dass ihr dann gesundheitlich auf der sicheren Seite seid.

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