Zentangle – glücklicher und ruhiger durch Kritzeleien

Hallo meine Lieben 🙂

Schon lange beschäftige ich mich mit Psychologie, Philosophie, Esoterik und grundsätzlichen Themen wie zum Beispiel Stressreduzierung, innere Ruhe, Zufriedenheit und vielem mehr. Mein bisher erlangtes Wissen entstammt eigenen Erfahrungen, einem Fernstudium zur psychologischen Beraterin, Zeitschriften und Bücher, Bücher, Bücher. Spannend sind für mich hierbei nicht nur immer wieder neue Denkansätze, sondern auch das Entdecken neuer Trends, die in sich recht simple sind. Hierzu gehört nun auch der neue Trend „Zentangle“, mit seinem Ursprung in den USA.

Was ist denn nun Zentangle?

Eigentlich kennen wir das Kritzeln auf Papier ja schon aus eigenen Erfahrungen. Beim Telefonieren etwa oder wenn wir scheinbar gedankenverloren mit Papier und Stift irgendwo sitzen, nachdenken, entspannen. Wie von selbst tauchen Striche, Kreise und andere Musterformen auf. Oft sogar richtig kleine Kunstwerke. Bei Zentangle allerdings handelt es sich um eine Meditationstechnik, die sogar hervorragend für Anfänger der Meditation geeignet ist.

Was braucht man zum Tanglen und wie funktioniert es?

Als bekennende Minimalistin befürworte ich die sehr übersichtliche Materialliste .-) Ihr benötigt lediglich Papier oder dünnen Karton sowie einen dünnen schwarzen Stift, wie etwa einen Fineliner. Wer richtig tanglen möchte sollte folgend das Papier auf eine Größe von 8,9 x 8,9 cm bringen. Diese Papierquadrate werden Tiles genannt. In dieses Quadrat macht ihr in jeder Ecke einen kleinen Punkt, wobei der Abstand zum Rand unerheblich ist. Folgend verbindet ihr die Punkte mit Linien. Aber: Freihand die Linien rundum ziehen, denn unser Leben verläuft ja auch nicht akkurat und nur korrekt gerade 🙂

Jetzt könnt ihr euer Tiles mit Strings (Linien) nach Gefühl und Belieben unterteilen. Nun lasst euch von euren inneren Gefühlen leiten und füllt diese Linien mit Kreisen, Strichen, Kringel, Karos oder auch Zacken aus. Nehmt euch alle Zeit der Welt, hört in euch hinein, lasst die Gedanken vorbeiziehen, eben wie beim Meditieren. Das Ausfüllen mit Mustern nennt man übrigens Tanglen. Total einfach, oder?

Fotos Zentangle 001       Fotos Zentangle 002

Quelle meiner Fotovorlagen: Zeitschrift Herzstück

Wer will kann natürlich auch andere Formen zuschneiden: Tiere, Bäume, Blumen, Herzen oder was euch besonders gut gefällt. Ich selber mag es Wolken zu Tanglen, denn da kann ich als Wasserfrau meinem Element besonders „nahe“ sein. Ihr werdet relativ schnell feststellen, dass aus der Mischung Zen „buddhistische Strömung“ und verheddern / verwirren „to tangle“ eine beruhigende Wirkung ausgeht. Zudem könnt ihr eure kreative Ader spielerisch ausleben und mit ein bisschen Übung sogar zu einer tiefen, entspannten Atmung gelangen. Kleiner Tipp zum Schluss: wer Kinder hat kann mit diesen das Tanglen ebenfalls wunderbar zelebrieren und sich gewiss die eine oder andere Inspiration durch die Kleinen holen, denn Kinder tun einfach anstatt alles bis auf das kleinste Detail zu überdenken 🙂

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